annual report 2008/2009
A. Jahrestagung in Cluj Napoca (Klausenburg) Rumänien
Unsere Jahrestagung hat am 8.-11. September 2008 in Cluj Napoca (Klausenburg) in Siebenbürgen (Rumänien) stattgefunden. So weit in den Osten Europas ist noch nie eine CIM-Versammlung vorgedrungen. Dennoch kamen 32 Vertreter aus 10 europäischen Ländern (D, HR, l, F, CH, B, H, A, SRB, RO). Wir wurden gut orientiert über die Situation der katholischen Kirche und die Ministrantenpastoral in diesem Land mit orthodoxer Mehrheit.
An der Generalversammlung beschlossen wir eine Statutenrevision, die der Vielfalt im CIM gerecht werden soll. Wir kennen im CIM sowohl Vollamtliche wie Freiwillige in der Ministrantenpastoral. Bei den letzten Rom-Wallfahrten bildeten die Deutschen die grosse Mehrheit. Auch an den Generalversammlungen sind sie stark vertreten. Doch wird darauf geachtet, dass sie nicht den ganzen CIM dominieren. Auch die „kleineren“ Nationen sollen genügend zum Zuge kommen. Synodale Konsense werden im CIM angestrebt, was nicht immer leicht ist. Auch im CIM erleben wir die Freuden und Schwierigkeiten der europäischen Einigung. In Zukunft soll der Vorstand des CIM aus fünf Personen bestehen, nämlich: Mgr. Martin Gächter (Präsident, Schweiz), Dr. Peter Hahnen (Vizepräsident, Deutschland), Christian Draguet (Sekretär, Belgien), Jos Weisgerber (Schatzmeister, Luxemburg). Neu wurde Klara Csiszar aus Rumänien als fünftes Mitglied und Beisitzerin in den CIM-Vorstand gewählt.
Wir beschlossen, dass mit der Rückstellung von € 60'000 für die Vorbereitung der Rom-Wallfahrt um den 3./4. August 2010 nicht eine Arbeitsstelle errichtet wird, sondern verschiedene Vorbereitungsarbeiten finanziert werden sollen.
Für die Rom-Wallfahrt wurde eine Vorbereitungsgruppe gewählt mit dem Präsidenten Dr. Peter Hahnen (Deutschland), Tanja Konsbruck (Luxemburg), Jean-Yves Kling (Frankreich), Klara Csiszar (Rumänien) und Alexander Bothe (Deutschland). Verschiedene Ideen und Wünsche für die Rom-Wallfahrt 2010 wurden geäussert. Festgehalten wurde, dass die Vorbereitungsgruppe Vorschläge für die Rom-Wallfahrt 2010 ausarbeiten soll, Beschlüsse aber vom CIM-Vorstand gefasst werden.
Bis zur GV 2010 sollen geklärt sein das Motto und Logo der Rom-Wallfahrt 2010, das Wallfahrtsabzeichen, die Orte der gemeinsamen Feiern, der Rahmen der Tage und eventuell auch Musik und Lieder.
B. Arbeit im CIM-Vorstand
Es war nicht immer leicht, im CIM-Vorstand zusammenzukommen mit fünf Vertretern aus verschiedenen Ländern Europas von Belgien bis Rumänien. Manchmal kam es zu heftigen Diskussionen im CIM-Vorstand, die sich hoffentlich in einer besseren Qualität unserer Beschlüsse positiv auswirken.
An der 1. Vorstandssitzung vom 22. Oktober 2008 in Karlsruhe. waren wir nur zu dritt (Jos Weisgerber, Christian Draguet und ich), während Dr. Peter Hahnen wegen eines Ausfalles der Eisenbahnverbindung auf halber Strecke und Klara Csiszar wegen Krankheit nicht kommen konnten. Wir hielten Rückblick auf Cluj Napoca, beschlossen die neuen Statuten in die übliche Form von Statuten zu giessen. Wir bereiteten den Adventsbrief 2008 vor, wie auch das Grobprogramm der Studientage vom 9.-12. September 2009 in Luxemburg.
2. Vorstandssitzung vom 20. Januar 2009 in Strassburg
Die revidierten Statuten werden gedruckt, die gemeinsamen Anlässe vom 3./4. August 2010 auf dem Petersplatz in Rom ins Auge gefasst und das Programm der Studientagung vom 9.-12. September 2009 in Luxemburg entworfen.
3. Vorstandssitzung vom 2. März 2009 in Köln.
Die Einladung zur CIM-Studientagung vom 9.-12. September 2009 in Luxemburg wurde fertig gestellt, anschliessend gedruckt und versandt. Persönliche Einladungen für die Teilnahme an unserem grossen Treffen vom 3./4. August 2009 in Rom wurden entworfen für Papst Benedikt XVI., Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, Monsignore James Michael Harwey, Monsignore Renato Boccardo und Monsignore Gianfranco Ravasi. Der Slogan und das Logo für die Rom-Wallfahrt 2010 wurden beschlossen. Die Rückzahlung von der Rom-Wallfahrt 2006 an die Italiener wurde abgeschlossen und eine Vorstandssitzung für 12.-14. Oktober 2009 in Rom geplant.
Die 4. Vorstandssitzung vom 9. Juni 2009 in Strassburg. bereitet das genaue Programm für die Studientage vom 9.-12. September 2009 in Luxemburg vor wie auch die Generalversammlung vom 11. September 2009 und die zu fassenden Beschlüsse für die Rom-Wallfahrt 2010.
C. Ausblick
Die Arbeit im CIM ist nicht leicht wegen der Verschiedenheit der Kulturen und der Ministrantenpastoral in den Ländern Europas. Trotz vieler Schwierigkeiten lohnt sich die europäische Arbeit im CIM, weil sie uns lehrt, aufeinander Rücksicht zu nehmen und uns von den andern ergänzen und bereichern zu lassen.
Die Schweizer Ministranten haben an ihrem nationalen Minifest am 7. September 2008 eine grosse Broncestatue des heiligen Tarzisius eingeweiht. Sie stellt einen jugendlichen Ministranten dar, der mutig voranschreitet und die heilige Eucharistie als kostbaren Schatz an seine Brust drückt. Diese Statue wird nun an verschiedenen Orten der Schweiz und in Luxemburg aufgestellt, bis sie im August 2010 dem Papst und allen Ministranten der Welt geschenkt und über dem Grab des heiligen Tarzisius bei den Kalixtus-Katakomben in Rom aufgestellt werden soll. Zu hoffen ist, dass diese Tarzisius-Statue bei allen Ministranten die Freude an ihrem Dienst und am Schatz der heiligen Eucharistie weckt. Der heilige Tarzisius hat für den Schutz der heiligen Eucharistie sogar sein Leben hingegeben. Wie viel Wert ist die heilige Eucharistie unseren Ministranten heute?
+ Martin Gächter
Weihbischof von Basel,
Präsident des CIM
14.Juni 2009





